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Die Kultur Namibias

Januar 17, 2019

Namibia ist schon wegen seines Alters und seiner Geschichte ein hochinteressanter und vielfältiger Kulturraum. Grund dafür sind auch die 13 Bevölkerungsgruppen die im Land leben, und die 16 verschiedene Sprachen und Dialekte die sie sprechen. Die meisten Menschen sprechen Dialekte aus der Bantu-Familie, wie die Ovambo oder die Herero. Eine andere Gruppe sind die Khoisan, die aus Mitgliedern der San bestehen, im deutschen Buschmänner genannt, und die der größte Stamm in Afrika sind. Eine Minderheit sind die Damara und wenige weiße, vor allem aus der deutschen Kolonialzeit sowie Mischlinge. Die San sind die direkten Vorfahren jener Menschen, die schon in der Steinzeit den Süden und Osten Afrikas besiedelten. Noch bis ins 19. Jahrhundert wurden Steinspitzen benutzt.

Sehenswert sind in Namibia aber auch die Überreste der Kolonialarchitektur, vor allem in Lüderitz und Swakopmund. Im Diamantenrausch wurde damals eine komplette Stadt mit Kegelbahn und Eisfabrik gebaut. Heute kommen die Dünen den Überresten immer näher. Der deutsche Einfluss ist noch an vielen Stellen sichtbar, vor allem in der Hauptstadt Windhoek, wo es sogar immer noch ein nach deutschem Reinheitsgebot gebrautes Bier gibt. Afrikanische Kultur ist in den vielen Galerien der Stadt zu besichtigen, aber auch während der Kulturfestivals.